Mittwoch, 6. Juni 2007

Ganz ruhig bleiben!

Es gibt mich noch, es geht mir gut und ich habe auch nicht verlernt zu schreiben! Nachdem meine Mutter gestern schon ganz besorgt, aber trotzdem ergebnislos, versucht hat mich zu erreichen und in den Kommentaren gemeckert wird, dass keine neuen Posts kommen, quetsche ich diesen hier jetzt mal dazwischen. Entschuldigen? Nö, ich hab schlichtweg keine Zeit! Um die letzten anderthalb Wochen kurz zusammen zu fassen: von der Bratwurst auf dem heimatnahen Zeltplatz über die Currywurst am Brandenburger Tor (liebe chica loca, es war mir eine Freude, dir eine Freude zu machen!) bis hin zum Fischfilet in Auerbachs Keller war alles dabei. Nachher geht's nach Dresden, Placebo spielt in der Jungen Garde und trotz sehr kurzfristiger Entscheidung habe ich mittlerweile ein Ticket, eine Zugverbindung und einen Schlafplatz. Teuer wird das wieder alles, aber ich muss mich dringend belohnen, sonst ist die Motivation für die kommenden Wochen ganz schnell dahin... Gestern erstmal der absolute Hammertag: 12 Stunden fulltime job, immer konzentriert, immer auf den Beinen, immer in Erwartung der nächsten Katastrophe: Veranstaltungsorganisation ist echt nix für Anfänger! Trotzdem alles glatt gelaufen, das heißt die ersten 50% des Projektes sind jetzt erledigt, erfolgreich erledigt, jetzt muss "nur" noch die Hausarbeit geschrieben werden, wissenschaftlich natürlich, ohne belangloses Blabla. Da arbeitet man 2 Monate für ein Projekt, alles geht gut, die Gäste sind zufrieden aber trotzdem kann man sich alles durch ein paar Seiten Hausarbeit versauen, wo bleibt denn da die Gerechtigkeit? Am Freitag geht's dann schon weiter mit dem nächsten Projekt: das Rohmaterial für unseren Film ist immer noch nicht im Kasten, am Freitag wird also fleißig interviewt. Danach werden wir uns wohl die Nächte beim Schneiden um die Ohren schlagen, nebenbei muss ich noch eine Website basteln und 4 Rezensionen schreiben (was bedeutet vorher auch 4 Bücher zu lesen). Ach und am 25. Juni hab ich meine erste Klausur. Wunderbares faules Studentenleben, wirklich! Zwischendrin versuche ich mein kleines bisschen Freizeit möglichst sinnvoll zu verbringen. Das als Erklärung für Zelten, Berlin-Besuch und Konzert. Und morgen kommt bestimmt ein Post über letzteres, das heißt falls ich mir nicht wieder das Genick verknackse ;O)